Sommerurlaub Seite 2 - Arnies Hompage

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Sommerurlaub Seite 2

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Freitag, 19. August 2011

Vesuv und Herculaneum
Nach dem wir gestern pausiert haben, machen wir uns heute in der Früh auf den Weg zum Vesuv. Wie schon vor 2 Tagen nehmen wir das Frühstück unterwegs an einer Autobahnraststation ein.

Nach etwas mehr als 1 Stunde Fahrt und einer wunderschön zu fahrenden Bergstraße sind wir am Parkplatz vom Vesuv angekommen. Parkgebühr wird gezahlt, anschließen, ordentlich eingeparkt und statt den MBT-Sandalen zieh ich meine Turnschuhe an. Danach gehen wir zum Ticketschalter bezahlen den Eintritt und machen uns auf den Weg. Rund 45 Minuten brauchen wir für die gut 300 Höhen Meter. Obwohl es erst gegen 10 Uhr ist, brennt die Sonne erbarmungslos auf uns. Wir schauen uns etwas um und spazieren soweit wir gehen dürfen, auf dem Weg wird geschwind noch ein Geocach mitgenommen. Schade finde ich es, das man nicht rund um den Krater gehen kann.


Am Rückweg sehen wir noch einen Touristen der hinter der Absperrung herunterkommt. Leider hat er den Vesuvführer übersehen, der Ihn fragt woher er kommt, aber der ertappte Tourist stellt sich unverständlich, nur finden wir es unverantwortlich über eine Absperrung zu klettern, denn wenn etwas passiert.....
Auch sehen wir viele Touristen, die mit Stöckelschuhen und Flipflops den Aufstieg in Angriff nehmen, was wir beide als Fahrlässig erachten.

Beim Eingang angekommen gönnen wir uns noch ein Quetschtüten-Schleck-Eis vulgo Calippo. Danach fahren wir weiter nach Herculaneum. Hier haben wir den Vorteil dass wir unser Auto in die Tiefgarage stellen können und somit ist es später dann nicht so heiß im Auto.

Da wir ja die Tickets schon haben, sind wir sehr bald bei der Ausgrabung. Sylvia hatte recht als sie sagte Herculaneum ist besser erhalten als Pompeji.
Herculaneum ist zwar kleiner als Pompeji, aber es sind viele Häuser als ganzer erhalten, wir vermuten, das Herculaneum auf alle Fälle noch größer wäre, als man sieht. Man sieht auch weniger Touristen als in Pompeij, da es weniger bekannt ist.

Nach rund 2 Stunden verlassen wir Herculaneum und fahren nach Stabia, wo sich zwei gut erhaltenen römischen Villen, aber man sieht das hier noch weniger Touristen sind obwohl auch hier vieles erhalten ist. Wir sind doch schon einige Kilometer vom Vesuv weg und trotzdem wurde auch hier alles durch den Ausbruch vernichtet.

Und so geht ein weiterer schöner Urlaubstag mit einem informativen Ausflug zu Ende.

Sonntag, 21. August 2011

Paestum - Battipaglia - A3 - A16 - SS16 - Foggia - Manfredonia - CP Lido Salpi

Gargano
Nach einem weiteren Strandtag und etwas zusammenpacken am gestrigen Samstag geht die Reise weiter. Unser Ziel ist nun die Ostküste Italiens, genauer gesagt Manfredonia am Gargano. Die Reise verläuft unspektakulär, außer die Suche nach Schlaglöchern gestaltet sich schwierig, denn wir brauchen Schlaglöcher um die Klimaanlage am Laufen zu halten, da sie etwas spinnt. Kurz vor Foggia treffe ich ein Schlagloch so optimal und die Klima nimmt für die nächste Zeit wieder ihre Arbeit auf.

Nach Rund 3 Stunden sind wir am Lido Salpi. Wir werden von den Besitzern und Personal sehr herzlich begrüßt und fahren gleich auf den Platz, Sylvia sucht uns einen schönen Platz, in der Nähe ihrer "italienischen Familie" aus. Es ist zwar keiner da aber egal, als die Nachbarn kommen ist es ein lautes Hallo die Begrüßung, Sylvia ist so beschäftigt mit der Begrüßung, dass sie die Rufe die aus Richtung Strand kommen nicht hört. Auch ich werde herzlich begrüßt. Nach intensivem Smalltalk beginnen wir unser Domizil aufzustellen, als plötzlich Ernesto über den Platz schreit Sylvia essen! Es ist zwar noch nicht ganz so weit, aber wir schaffen es nur das Zelt aufzustellen, den Zeltboden in das eine Zelt zugeben und ins andere die Schlafkabine einzuhängen, den dann ist es soweit und das essen steht auf dem Tisch! Es ist ein sehr gutes italienisches Essen! Das Kernöl das ich mitgebracht habe wurde auf den Salat gegeben und es schmeckt allen. Es sind ganz liebe und nette Leute die Sylvia in ihren ersten 3 Wochen kennengelernt hat. Ich kann zwar kein Italienisch, verstehe aber durch den Zusammenhang doch einiges.

Die ganze Woche werden wir, wenn wir mittags am Campingplatz sind mit kleineren Köstlichkeiten versorgt. Auch ein weiteres Mal werden wir eingeladen. Ich merke dass ich die Tage ohne Stress sehr genieße und mich für meine neuen Aufgaben erhole.



Mittwoch, 24. August 2011

Ausflug am Gargano
Am Mittwoch machen wir eine Rundreise am Gargano. Wir fahren zuerst nach Vieste, da wir aber in der Altstadt keinen Parkplatz finden fahren wir weiter nach Peschici wo wir auch zu Mittag essen. Es ist ein schöner malerischer Fleck.

Nach dem Essen machen wir uns auf den Weg zurück zum Campingplatz.
Da wir aber noch etwas Olivenöl für zu Hause brauchen und wir beim wegfahren einen "Fliegenden Händler" gesehen haben, bleiben wir am Rückweg bei ihm stehen. Sylvia probiert etwas von seinem Guten Olivenöl. Es schmeckt uns beiden also werden 2 Liter Öl gekauft. Auch ein paar andere Produkte erwerben wir.

Es war ein schöner kurzer Ausflug und ich konnte mir einen Überblick über die Schönheit des Gargano machen.

Montag, 29. August 2011

Manfredonia - Foggia - A14 - Fano - SS16 - SS309 - Lido di Pomposa


Heimwärts
Heute beginnen wir mit dem Abbau des Zeltes und die Reise geht weiter ins Po-Delta auf den Campingplatz Vignar Sul Mare. Gestern waren wir noch traurig dass unsere italienische Familie gestern schon nach Foggia gefahren ist, aber dadurch ersparen wir uns heute einen langen Abschied und kommen recht schnell vom Platz. Der erste Teil der Strecke geht recht flüssig, aber kurz vor Farno kommt der Verkehr ins stocken. Also runter von der Autobahn und auf der Bundesstraße weiter, aber leider sind wir nicht die einzigen die diese Idee haben. Leider ist auch kurz vor Ravenna die Bundesstraße auf Grund eines Unfalls gesperrt, also Umleitung und noch mehr Stau. Aber schließlich kommen wir doch noch am Campingplatz an.
Da wir wenig zu trinken mit hatten, versuchte ich noch, während Syliva die Zelte aufgestellt hat, etwas zu trinken zu organisieren, da es mittlerweile 20 Uhr geworden ist. Also mache ich mich auf dem Weg zum Campingshop, aber leider musste ich feststellen das der Shop offiziell zu ist. Aber zum Glück sieht mein bemühen ein, ich vermute Angestellter, des Shops und fragt mich was ich will. Ich erzählte ihm dass ich gerne zwei Bier hätte. Kein Problem meinte er und geht mit mir in den Shop. Dort sagt er der Inhaberin was ich gerne hätte.
Mit den zwei Flaschen Bier bewaffnet mache ich mich auf den Weg zurück zur Parzelle, wo Sylvia mittlerweile schon fast fertig ist. Wir trinken beide einen großen Schluck gegen den Durst. Ich benötige 3 Schluck und Sylvia 4 für eine große Italienische Falsche Bier (0,66 l).

Nach dem dann alles eingeräumt ist, gehen wir in Lido di Pomposa essen.

Die nächsten beiden Tage genießen wir am Strand, bevor wir uns am Donnerstag für eine weitere Zwischenübernachtung auf den Weg nach Lignano machen, wo wir auch Freunde von mir aus Zeltweg treffen.


Donnerstag, 1. September 2011

Lido di Pomposa - SS309 - A57 (Tangenziale) - A4 - Latisana - Lignano


Besuch bei Freunden
Heute machen wir uns auf den Weg nach Lignano Sabbiadoro zum dortigen Campingplatz, da Freunde aus Zeltweg in einem Mobilhome wohnen. Die Fahrt über die Romea verläuft etwas Wehmütig, da wir wissen dass wir am Freitag heimfahren nach Wien. Zu diesem Zeitpunkt glauben wir dass es die letzte Italienreise für das Heurige Jahr ist, aber dem ist nicht so, aber das erzähle ich dann später.

In Venedig sehe ich nach knapp 3 Wochen und Sylvia nach knapp 9 Wochen das erste Mal Regen. Eigentlich ist es ein Gewitter das über Venedig hinweg zieht. Aber wir können fürs erste dem Regen davon fahren, aber leider holt das Schlechte Wetter uns ein.

Nach dem wir uns am CP angemeldet haben beginnt es zu tröpfeln. Also haben wir uns geschwind eine passende Parzelle gesucht und die beiden Zelte aufgestellt. Die wichtigsten Dinge werden noch geschwind aus dem Auto geräumt. Alles im Allen brauchen wir 15 min. bis wir das erledigt haben. Danach beginnen wir langsam mit dem Aufbau.


Da es uns dabei warm wird, bestelle ich geschwind bei unseren Freunden etwas zu trinken.
Leider sind sie unterwegs, aber ein paar Minuten später kommt Harry mit den Getränken.

Als es aufhört zu regnen besuchen wir kurz unsere Freunde und gehen dann am Abend in mein Lieblingslokal in Lignano.

Nach dem Essen besuchen wir noch unsere Freunde und reden noch einige Zeit.

Am nächsten Tag packen wir alles zusammen und fahren nach Wien und unser erster gemeinsamer Italiensommerurlaub endet. Es war auch das letzte Mal, dass wir das Zelt zusammen packen, da im September uns unser Wohnmobil in den Weg läuft.


 
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