Sommerurlaub Seite 1 - Arnies Hompage

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Sommerurlaub Seite 1

Reiseberichte > Reiseberichte 2011

Freitag, 12. August 2011 


Flug Wien - Berlin - Lamezia Terme; CP Formicoli

Die Reise kann beginnen

Es ist 04:00 Uhr in der Früh, als der Wecker läutet, nach einer viel zu kurzen Nacht stehe ich auf, gehe mich duschen und um halb 5 Uhr mach ich mich zu Fuß auf den Weg zur S-Bahn Richtung Flughafen Wien.
Mit habe ich nur meinen Rucksack, da ich meinen Koffer bereits am Vorabend eingecheckt habe, somit habe ich auch meine Flugtickets und habe dadurch keinen Stress, den hatte ich eh am Vorabend, aber das ist eine andere Geschichte.

Am Flughafen angekommen, erledige ich die Sicherheitskontrolle und mache mich auf den Weg zum Gate. Mit Air Berlin Flug AB 8203 geht dann die Reise nach Italien zum meinem Schatz los, zuerst muss ich zwar nach Berlin Tegel, aber was soll's. Der Flug ist kurz und günstiger, zum Frühstück gibt es ein gutes belegtes Brot vom Demel. Das Wetter in Berlin ist nicht gerade berauschend, es regnet, aber es kann nur mehr besser werden.

Leider gibt es im Transitbereich vom Tegel nicht viel zu sehen, also wird etwas gelesen, eine SMS an meinen Schatz geschickt, das ich gut in Berlin zwischengelandet bin. Danach genehmige ich mir kleine Stärkung mit einem Bier.

Die Zeit vergeht nur sehr mühsam, aber schließlich beginnt das Borden für meinen Flug von Berlin nach Italien. Mit Flug Air Berlin AB 2634 geht es nach Lamezia Terme. Auch dieser Flug vergeht recht rasch und wir beginnen mit dem Landeanflug. Da ich Glück beim Check-In in Wien hatte, bekam ich einen Sitz in der 2. Reihe, somit war ich der Erste der aus dem Flugzeug stieg. Es war also würde mich ein Hammer treffen, in Berlin kühl mit Regen und hier Sonnenschein mit einer Temperatur jenseits der 30°.

Mit dem Flughafenbus geht es dann zur Ankunftshalle und hier beginnt die Warterei auf mein Gepäck, das dauert etwas da innerhalb von 10 Minuten 4 Flieger in Lamezia gelandet sind. Nach ein paar min. ruft Sylvia mich an und fragt mich ob ich schon draußen bin, ich verneine und muss ihr sagen, dass es noch dauert mit dem Gepäck. Aber nach einigen Minuten, ist mein Koffer da und ich mache mich auf den Weg raus aus der Abflughalle, draußen schaue ich mich nach meinem Schatz um, rufen uns telefonisch zusammen, damit wir uns finden, da sie sich auf den Weg zurück zum Auto gemacht hatte, da sie, najo, etwas illegal eingeparkt hat. Die Begrüßung fällt, nach fast 6 Wochen sehr erfreulich aus.

Nach einer Fahrt von ca. 1 Stunde sind wir beim CP in Formicoli angekommen, geschwind beim Büro noch gesagt das ich auch da bin, mehr brauch ich zum Glück bei der Anmeldung nicht machen, da mein Schatz schon seit einigen Tagen auf diesem Platz verweilt. Danach haben wir noch das Auto auf den Parkplatz gebracht und sind zum Zelt.

In der Gasse angekommen, werde ich schon sehr freundlich von den Anwesenden Nachbarn begrüßt! Es ist ein Hallo, es ist eine sehr herzliche Begrüßung! Noch nie wurde ich so freundlich von mir unbekannten Campingfreunden begrüßt. Der Tag wird mit einem Besuch in Tropea beendet, eine wunderschöne Stadt. Wir genehmigen uns eine sehr gute Pizza und einen guten Tropfen.

Sonntag, 14. August 2011

Äolische Inseln 


Nachdem wir den Samstag recht gemütlich am CP verbracht haben, läutet trotz kurzer Nacht, da der Besitzer der Strandbar gemeint hat er muß ordentlich Lärm machen, vor dem Samstag vor Ferragosto, der Wecker, denn wir sollten ja um ca. 07 Uhr in Tropea am Hafen sein, da wir einen Ausflug zu den Äolische Inseln machen.

Wir sind pünktlich am Hafen, sind bald am Schiff genießen als Ersters mal einen Cappuccino und Kipferl. Bald sind wir auch am Weg zur Insel Stromboli, nach ca. 2 1/2 Stunden Fahrt erreichen wir unser Ziel. Aufenthalt haben wir hier ca. 1 Stunde.

Stromboli ist ein aktiver Vulkan, man sieht ihn rauchen, und auf der Rückseite fließt Lava ins Meer. Der Strand besteht aus Schwarzem Sand. Es ist schön zu sehen wie die Vegetation am Vulkan wächst. Man könnte auch diesen Vulkan besteigen, aber in 1 Stunde ist die sicher nicht zu erledigen.

Die Stunde ist schnell vorüber und wir schiffen uns wieder ein. Die Reise geht weiter nach Lipari, diesmal dauert die Fahrt nicht ganz eine Stunde, dafür haben wir auf Lipari mehr Zeit.

Auf Lipari angekommen, erledige ich zuerst geschwind den Earthcach von Lipari. Danach geht es zum Dom, aber leider wird dieser zu Mittag geschlossen, also spazieren wir zurück in Richtung Hafen, wo wir uns bei einem Lokal in den Gastgarten setzen. Wir bestellen uns ein Bier und Pizza. Nach diesem Kulinarischen Genuss holen wir uns auch noch geschwind eine Granita.
Auch auf Lipari verfliegt die Zeit. Als die Zeit zur weiterreise gekommen ist begeben wir uns wieder zum Schiff und weiter geht es nach Vulcano.

Dieser Vulkan raucht auch. Hier haben wir leider nicht ganz eine Stunde Aufenthalt, aber macht nichts! Hier stinkt es extrem nach Schwefel. Aber trotzdem wagen wir einen Sprung ins Meer. Auch Zeit für eine Erfrischung finden wir. Danach geht es zurück zum Schiff und dieses bringt uns zurück nach Tropea.

Auch dieser Abend geht gemütlich zu Ende.

Montag, 15. August 2011

Ferragosto
Nachdem wir ja gestern einen schönen Ausflug gemacht haben, genießen wir den heutigen Feiertag am Campingplatz. Wir beginnen auch langsam alles zusammen zu packen, da wir uns ja morgen auf den Weg nach Paestum machen.

Am Vormittag haben wir bei einer italienischen Familie gesehen wie die "Mama" frische Gnocchi macht. Als wir zu Mittagszeit vor unserem Zelt sitzen, kommt auf einmal ein Familienmitglied mit zwei Teller frischen, heißen Gnocchi mit Tomatensauce! Wir sind ganz erstaunt über diese Gastfreundschaft.

Da dies ja unser letzter Tag am CP ist und wir das meiste schon zusammen gepackt haben, gönnen wir uns am Abend das Ferragosto-Menü beim CP-Restaurant. Es ist ein ausgezeichnetes 4-gängies Menü.

Dienstag, 16. August 2011

Santa Domenica di Ricardi - Troepa - Pizzo - A3 - Eboli - CP Paestum

Am Weg nach Paestum 


Heute stehen wir schon sehr früh auf um das Auto zum Zelt zu holen, um das Auto zu beladen. Um 09:00 Uhr sind wir damit fertig, gehen uns duschen und beginnen uns von unseren Nachbarn zu verabschieden, alle sind traurig und manche sagen wir sollen uns nächstes Jahr wieder blicken lassen, es ist nicht das einzige mal in diesem Urlaub, das einem der Abschied schwer gemacht wird, wobei ich auch diesen Ausblick am Abend vermissen werde.

Unsere direkte Nachbarin bietet uns noch einen Kaffee an, danach begeben wir uns auf die Reise, Sylvia bezahlt noch geschwind an der Kasse und die Fahrt beginnt.

Es ist eine lange Fahrt, da auf der A3 wild gebaut wird, aber gegen 15:30 Uhr sind wir am CP Paestum. Obwohl eigentlich Ruhezeit ist, dürfen wir langsam reinfahren und wir werden von einem Campingplatzmitarbeiter in die Gasse gebracht wo wir uns einen Stellplatz aussuchen dürfen.

Irgendwie ist alles anders, wir stehen bei den "Internationalen" Campinggästen und nicht bei den Italienern. Najo, hilft nix, irgendwie waren mir die italienischen Nachbarn lieber, aber es soll nicht das einzige Mal sein, das ich mich über das internationale Publikum nicht so freue.


Mittwoch, 17. August 2011

Pompeji
Heute wollen wir uns Pompeij anschauen, da wir ja in der Nähe des Vesuvs sind. Also wird früher aufgestanden. Da wir ja nur zwei Kipferl zum unterwegs Frühstücken mitnehmen wollen, begebe ich mich auf dem Weg zur Campingplatzbar, da Sylvia mir erzählt hat, das diese nicht im CP-Markt verkauft werden, sonder nur in der Bar, doch leider muss ich feststellen das die Bar um 07:30 Uhr noch geschlossen ist, also zurück zum Auto und alles fertig machen für den Ausflug.

Als wir dann kurz nach 08:00 Uhr uns auf den Weg machen, wollen wir es noch einmal mit der Bar versuchen, aber leider ist diese noch immer geschlossen, also beschließen wir unterwegs zu Frühstücken. Wir finden dann auch auf dem Weg zur Autobahn eine nette kleine Kaffeebar, wo wir geschwind einen Kaffee trinken und einen etwas älteren Schokokrapfen uns teilen. So gestärkt geht’s dann Richtung Pompeij. Nach einer guten Stunde Fahrt treffen wir in Pompeij ein, stellen uns auf einen Parkplatz, der zwar nicht gerade günstig ist, aber wir können unser Auto in den Schatten stellen.

Bei der Kassa hat sich natürlich eine Schlange gebildet, aber da ja genügend Kassen offen haben, geht es relativ flott. Sylvia meint, wir sollen uns gleich die Kombikarte um € 20,-- kaufen, da hier auch Herculaneum dabei ist, auch stellen wir fest, das noch 3 weitere Ausgrabungsstätten dabei sind - neben Herculaneum besichtigen wir nur mehr 2 Villen in Stabia. Sylvia hat noch mehr Glück als ich da sie Lehrerin ist, bekommt sie die Kombikarte um € 10,--.


Die Ausgrabungen in Pompeij sind grandios, riesig diese Stadt, vor allem ist viel trotz der zerstörenden Wirkung des Vulkans erhalten. Wir wandern rund 3 Stunden durch die Stadt, aber ohne Führung, denn die werden nur recht schnell durch Pompeji geschleust und die meisten haben kaum Zeit sich richtig alles anzusehen.

Nach der Besichtigung, fahren wir noch nach Paestum, einem der größten griechischen Siedlungen in Italien. Faszinierend sind die 3 Tempel die sehr gut erhalten sind. Auch andere Teile der Stadt sind sehr gut erhalten.

Nach diesem schönen Tag, genießen wir den Abend am Campingplatz, auch den Donnerstag genießen wir am Platz und am Meer.

Weiter 2. Seite

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü